„Steak tartar? Ah, yes. Steak tartar.“
Vier Freunde werden zu einer privaten Mitternachtsführung im neu eröffneten Wachsfiguren-Kabinett eingeladen. Die dort ausgestellten Figuren bekannter Film-Monster und notorischer Schlachter a la Jack the Ripper entpuppen sich als recht lebendig – und so wird von den Freunden einer nach dem anderen in die Szenerien gesogen und muss sich gegen die dort „lebenden“ Figuren zur Wehr setzen…
Anthony Hickox kreiert mit seinem Erstlingswerk aus dem Jahre 1988 eine nette kleine Horror-Komödie, die gekonnte den Spagat zwischen eben diesen beiden Genre vollzieht. Dabei ist der Film in einzelne „Episoden“ aufgeteilt, die die jeweilige typische Atmosphäre der darin agierenden (hauptsächlich) Universal-Monster ziemlich gut einfängt. So bekommen wir den Wolfman, Dracula oder die Mumie zu sehen. Neben der allgegenwärtigen Komik hat der Film dabei mit einigen expliziten Gore-Effekten aufzuwarten. Lange vor Scream also ein gelungener selbst-referenzierender Horror-Flick und eine wundervolle Hommage an die alten Grusel- und Horror-Streifen.



